Druck Lexikon



 

Wasserzeichen: Wichtige Dokumente wurden früher mit einem Wasserzeichen (bei der Papierherstellung) vor Fälschungen geschützt.

Individuelles Wasserzeichen: Geschäftspapier mit individuellem Wasserzeichen ist eine elegante und sichere Möglichkeit, Urkunden und Formularen ein eigenes copyright zu verleihen. Der Effekt gleicht dem eines echten Wasserzeichens, das in einem aufwendigen und teuren Verfahren über die Papierherstellung erreicht wird und damit nur für sehr hohe Auflagen wirtschaftlich ist. In einem speziellen Hochdruckverfahren können wir Ihr Briefpapier mit eigenem Wasserzeichen in kleinen Mengen herstellen. Das Wasserzeichen ist Fälschungs-, kopier- und scannsicher. Potentielle Anwender sind vor Allem öffentliche Verwaltungen, Banken und Finanzinstitute, Versicherungen, Notare, usw. Hier bestellen Briefpapier mit Wasserzeichen

Reliefdruck: Der Reliefdruck (auch Thermographie genannt) ist ein Kombinationsverfahren des klassischen Buch- und Offsetdrucks. Dazu wird nach dem normalen Buch- oder Offsetdruck ein feines Kunststoffgranulat auf die noch frischen Farbschichten aufgestäubt. Dieses Puder, das nur auf den bedruckten Flächen haften bleibt, verschmilzt im Heiztunnel zu einer farblosen Transparentbeschichtung, dem erhabenen, fühlbaren Relief auf den Farbflächen des Endproduktes. Durch zusätzliche UV-Härtung sind Reliefdruck-Erzeugnisse auch laserdruckgeeignet. Durch dieses Spezialverfahren ist es möglich, ein ebenfalls fühlbar auf dem Papier liegendes Schriftbild zu erzeugen, ohne die kostenaufwändige Herstellung von Gravuren. Deshalb ist der Reliefdruck die preiswertere Alternative zum Stahlstichdruck. Bei optimaler Druckqualität entsteht ein Druckbild, das einem echten Stahlstichdruck ähnlich ist. Hier bestellen Visitenkarten Reliefdruck - Briefpapier Reliefdruck

Offsetdruck: Beim Offsetdruck liegen druckende und nichtdruckende Stellen in einer Ebene. Während die nichtdruckenden Stellen wasserannehmend (hydrophil) sind, sind die druckenden Stellen lipophil (fettannehmend). Im Offset-Druck wird nun zuerst Wasser (Wasser-Alkohol-Gemisch) aufgetragen, anschließend die auf Mineralölbasis hergestellte Druckfarbe. Diese wird dann nur noch an den Stellen, die auch drucken sollen, angenommen. Der Offsetdruck ist heutzutage die häufigste Druckart um 4-Farb- bzw. Mehrfarbdruckerzeugnisse kostengünstig, in hohen Auflagen und bei einem hohen Qualitätsanspruch Druckobjekte abzuwickeln. Eine Oberflächenveredelung im Offsetdruck geschieht meist als vollflächige oder auch als partielle Drucklackierung. Hier bestellen Flyer, Flyergefaltet, Folder & Faltblätter im Offsetdruck<<

Flachdruck: Der Bogen wird den Druckwerken zugeführt, bedruckt und danach auf einen Stapel wieder ausgelegt. Die Maschinen verfügen über ein oder mehrere Druckwerke, so dass in einem Arbeitsgang entsprechend viele Farben auf einer Papierseite gedruckt werden können. Ein Druckwerk besteht aus Platten-, Gummi- und Gegendruckzylinder sowie aus Feucht- und Farbwerk. Die Aufgabe des Feuchtwerks besteht darin, die Platte an den nicht druckenden Stellen vor Farbannahme zu schützen. Über das Farbwerk wird die Farbe verrieben. Das Gleichgewicht von Feuchtmittel und Farbe ist wesentliche Voraussetzung für einen Qualitätsdruck.

Der Bogenoffsetdruck eignet sich für kleine und mittlere Auflagen. Die maximale Produktionsleistung für den „einfachen“ Druck liegt bei circa 15.000 Bogen je Stunde. Bogenoffset zeichnet sich durch hohe Variabilität aus. Unterschiedlichste Bogenformate und Papiergewichte können verarbeitet werden. Durch wiederholtes Anlegen der Bogen besteht hinsichtlich der Farbenzahl keine Grenzen.

Digitaldruck: Beim Digitaldruck werden die angelieferten Daten sofort in die Druckmaschine eingelesen und dann die Druckfarbe direkt auf das Papier gedruckt. Dadurch wird die Erstellung von Offsetfilmen und Druckplatten überflüssig. Dies macht sich vor allem im Preis beim Druck von Kleinauflagen bemerkbar. Die Qualität ist dem des Offsetdrucks sehr nahe. >> Visitenkarten im Digitaldruck <<

Buchdruck: Der Buchdruck ist ein Hochdruckverfahren. Beim Hochdruck liegen die druckenden Stellen höher als die nichtdruckenden Stellen. Es wird dabei eine angefertigte Druckform, heute meist eine photopolymere Druckplatte, in der Druckmaschine eingefärbt und auf dem Bedruckstoff abgedruckt. Der Vorteil des Buchdruckes besteht unter anderem darin, dass durch die Ausdruckskraft der Druckfarben, speziell bei Metallic-Farben, vorzügliche Ergebnisse erzielt werden können. Zusatzarbeiten wie stanzen, rillen, perforieren, nummerieren und prägen möglich.

Blindprägung: Reliefprägen bedeutet die Hervorhebung oder Vertiefung bestimmter Elemente des Bedruckstoffes ohne Farbauftrag. Wann immer es gilt, ein Firmenzeichen, Logo oder markante Schrift- bzw. Bildelemente zu Papier zu bringen, ohne es in den Vordergrund zu drängen, bietet sich eine Darstellung als Blindprägung an. Blindprägungen sind partielle, plastische Verformungen des Papiers oder Kartons. Sie leben durch die Wirkung von Licht und Schatten. Bild, Form oder Text werden durch die Prägung aus dem Bedruckstoff deutlich herausgehoben oder vertieft. Modellierung, Höhe oder Tiefe einer Blindprägung hängen dabei nicht nur von der Tiefe des geätzten oder gravierten Prägewerkzeuges und dem Anpressdruck ab, sondern ebenso von dem zu prägenden Papier oder Karton. In Kombination mit einer Heißfolienprägung erhalten Sie ein elegantes und edles Druckerzeugnis.

DIN Formate:
DIN A8: 74 x 52 mm
DIN A7: 105 x 74 mm
DIN A6: 148 x 105 mm
DIN A5: 210 x 148 mm
DIN A4: 297 x 210 mm
DIN A3: 420 x 297 mm
DIN A2: 590 x 420 mm
DIN A1: 841 x 590 mm

Briefhüllen-Formate:
Rückantwort = 105 x 155 mm
DIN Lang = 110 x 220 mm
DIN C6 = 114 x 162 mm
DIN B6 = 125 x 176 mm
DIN C6/5 = 114 x 229 mm
DIN C5 = 162 x 229 mm
DIN B5 = 176 x 250 mm
DIN E5 = 200 x 280 mm
Kompakt Sonderformat = 120 x 235 mm
Kompakt = 125 x 229 mm
DIN C4 = 229 x 324 mm
DIN B4 = 250 x 353 mm
DIN E4 = 280 x 400 mm


Weiterverarbeitung: Falzen, laminieren, heften, kaschieren, stanzen, nuten

Falzarten im Sortiment: Die Bruchkante eines Papiererzeugnisses wird als Falz bezeichnet. Diese Kante entsteht durch das Falzen, also durch das scharfe Knicken des Papierbogens. Drucksachen werden oft mehrseitig bedruckt. Durch das abschließende Falzen entsteht das fertige Druckerzeugnis mit fortlaufenden Seiten. Schon vor dem Entwurf eines Printproduktes muss festgelegt werden, wie dieser nach dem Druck gefaltet, bzw. gefalzt werden soll. Je nach gewählter Falzart entstehen unterschiedlich viele gestaltbare Seiten. Die Falzart entscheidet auch, wie das Produkt auf dem Druckbogen angelegt werden muss. Nach dem Druck wird das Produkt manuell oder maschinell mit speziellen Falzmaschinen in die geplante Endform gebracht.

Kreuzbruch: Die einzelnen Brüche verlaufen jeweils in einem Winkel von 90° zueinander.

Wickelfalz: Das Blatt wird mehrmals gefalzt, es wird sozusagen dabei „eingewickelt“. Durch die geschlossene Kante, die bei dieser Falzart entsteht, können so gefalzte Teile maschinell kuvertiert werden. Zu beachten ist, dass die innenliegenden Blätter verkürzt werden müssen.

Einbruchfalz: Das Blatt wird einmal in der Mitte gefalzt.

Parallelbruch: Die einzelnen Brüche verlaufen alle parallel zueinander.

Zick-Zack-Falz oder Leporello Falz: Das Blatt wird mehrmals gefalzt, bis das Endformat erreicht ist. Bei dieser Falzart wird das Papier abwechselnd nach vorne und hinten gefaltet und es entsteht hier keine geschlossene Kante. Der Zick-Zack-Falz besteht aus zwei oder mehreren Parallelbrüchen.

Fenster-, Tabernakel- oder Altarfalz: Nach dem Falzen sieht das Papier aus, als hätte es zwei Flügel wie man es von einem Fenster oder Altar kennt. Bei dieser Falzart gibt es zwei Parallelbrüche. Diese Falzart sieht elegant aus und wird bei ihrer Anwendung oft für Einladungen und dergleichen verwendet

Rückstichheftung: Bei dieser Art von Bindung wird das Papier gefalzt und dann in den Falz zwei Klammern geschossen. Es ist darauf zu achten, dass die Seitenanzahl durch vier teilbar ist.

Nuten: Besonders schweres, d.h. dickes Papier (ab 200g/qm) wird auf Wunsch auch genutet. Beim Nuten wird eine Rille ins Papier gedrückt, dadurch bricht das Papier nicht beim späteren Falzen.

Abmustern: Eine Vorlage mit dem Druckergebnis unter Normlicht vergleichen. Für Aufsichtsvorlagen ist eine Farbtemperatur von 6.500 Kelvin Standard.

Additive Farbmischung: Sie liegt bei allen Farberscheinungen vor, die von Selbstleuchtern ausgehen und besteht aus der Kombination der primären Lichtfarben Rot, Grün und Blau. Die Primärfarben sind Grundfarben, die sich nicht durch Mischen aus anderen Farben gewinnen lassen. Sie sind ihrerseits aber in der Lage, alle anderen Farben zu erzeugen. Mischt man die drei Grundfarben des Lichts in gleichen Anteilen, erhält man weißes Licht. Dabei werden die Helligkeiten der Lichtfarben bei ihrem Zusammentreffen addiert. Das Ergebnis einer additiven Mischung ist also stets heller als die daran beteiligten Einzelfarben. Das Farbfernsehen ist ein typisches Beispiel der additiven Farbmischung.

Alpha-Kanal: Meistens ein 8-Bit-Kanal, der Bildbearbeitungs-Programmen für bestimmte Aufgaben zur Verfügung steht. Gibt der Software Raum, die sie für die Verarbeitung individueller Informationen beansprucht. Bei Bildbearbeitungs-programmen zum Beispiel für Maskierungen und vergleichbare Features.

Arbeitsspeicher: Interner Speicher für direkten Prozessor-Zugriff. Kapazität definiert in RAM (Random Access Memory). Anwendungsprogramme werden beim Starten in den Arbeitsspeicher geladen, damit sie ausgeführt werden können. Für speicherintensive Programme ist sowohl ein schneller Prozessor als auch ein schneller und großzügig dimensionierter Arbeitsspeicher erforderlich. Für Bildbearbeitungsprogramme gilt als empfohlene Kapazität: Speicherbedarf der durchschnittlich zu bearbeitenden Bildgröße multipliziert mit mindestens drei.

ASCII: American Standard Code for Information Interchange. Codiert Zeichen und Sonderzeichen, die systemübergreifend von Computern gelesen werden können. Standard ASCII arbeitet mit 128 Zeichen, Extended ASCII mit 256 Zeichen, wobei lediglich die ersten 128 genormt sind. Die oft unterschiedliche Codierung der folgenden 128 Zeichen (z.B. Umlaute) führt beim Austausch zwischen Mac und PC häufig zu Problemen. Abhilfe verspricht der auf 16 Bit aufgebaute Unicode.

Auflösung: Punkte je Zoll, die von einem Ein- oder Ausgabegerät aufgelöst werden können. Beschreibt die Anzahl der Pixel pro Einheit. Gemessen in dpi (dots per inch) oder ppi (pixel per inch). Gibt an, mit welcher Detailtreue Scanner lesen oder mit welcher Detailtreue Drucker reproduzieren. Bei Druckern misst man die Punkt-Auflösung als dots per inch (dpi), bei Belichtungsgeräten die Raster-Auflösung als lines per inch (lpi).

Ausschuss: Die gesamte Makulatur, die in der Weiterverarbeitung beim Einrichten und in der Produktion anfällt.

Autotypische Farbmischung: Die autotypische Farbmischung entsteht beim mehrfarbigen Rasterdruck. Die Rasterpunkte der Farben Cyan, Magenta und Gelb werden zum Teil nebeneinander und zum Teil übereinander gedruckt. Weil die Druckfarben durchscheinend sind, entstehen in den Bereichen des Übereinanderdrucks die Farben Rot, Grün, Blau und Schwarz als Ergebnis einer subtraktiven Farbmischung. Betrachtet man die einzelnen Rasterpunkte mit einer Lupe, sieht man die subtraktiv gebildeten Farben. Ohne Lupe löst das Auge die Rasterpunkte nicht auf und sieht Farben, die durch eine additive Mischung der von den Rasterpunkten reflektierten Farben erzeugt werden. Der Wechsel von der subtraktiven zur additiven Farbmischung wird als autotypische Farbmischung bezeichnet.

Beschnittmarke: Mitgedruckte Markierung außerhalb der Druckseite - meist als Fadenkreuz -, die als Vorgabe für die weitere Verarbeitung (z.B. Schneiden, Falzen, Stanzen) verbindlich ist.

Bitmap: Auf Punkten aufgebaute Speicherung eines Bildes. Strichzeichnungen können binär gespeichert werden. Graustufen benötigen 8 Bit, RGB Halbtöne 24 Bit und CMYK-Halbtöne 32 Bit.

Blitzer: Fehler beim Übereinanderdruck von Farben. Sichtbar an Überschneidungen, Überlappungen oder farbfreien Stellen. Oft nur mit Fadenzähler zu erkennen.

CIE-LAB: Farbraum mit visuell gleichen Abständen im Gegensatz zum CIE-XYZ-Farbraum. Die drei Achsen (Helligkeit, Rot/Grün, Gelb/Blau) bilden die Wahrnehmung des menschlichen Auges am natürlichsten ab.

Bitmap-Modus: Es wird lediglich ein Farbwert (Schwarz oder Weiß) verwendet, um die Bildpixel darzustellen.

Graustufenmodus: Jeder Pixel eines Graustufenbildes hat einen Helligkeitswert von 0 (Schwarz) bis 255 (Weiß).

Bildauflösung: Gibt die Anzahl der Pixel an, die pro Längeneinheit in einem Bild dargestellt wird. Die Bildschirmauflösung beträgt bei PC-Monitoren 96dpi und bei MAC-Monitoren 72dpi. Achten Sie darauf, dass im Digitaldruck als auch im Offsetdruck min. 240dpi Auflösung benötigt werden.

Pixel: Ein Pixel ist ein Bildpunkt, der verschiedene Farben annehmen kann.

CMYK: ist die Kurzform für Cyan, Magenta, Yellow und Key und ist ein subtraktives Farbmodell. Seine tägliche Anwendung findet es im Druck und ist der natürliche Gegenspieler des RGB-Modells für digitale Medien. Der Wertebereich jeder einzelnen Farbe spannt sich von 0% bis 100%, wobei 0% einer unbedruckten Fläche und 100% einer Volltonfläche entspricht.

HKS-Farbsystem: Der HKS-Farbfächer beinhaltet 120 so genannte Volltonfarben, insgesamt 3520 Farbtöne für Kunstdruck- und Naturpapiere, deren Sinn die vorhersagbare Wiederholbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie ist. HKS ist dabei die Abkürzung für und ein Warenzeichen bzw. eine Marke der Druck- bzw. Künstlerfarbenhersteller Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co.

Verwendung [Bearbeiten]: Eine HKS-Farbe kann z. B. im Offsetdruck durch Verwendung einer – industriell vorgemischten oder vom Drucker angemischten – Sonderfarbe wiedergegeben oder (annähernd) durch vorgegebene Mischungsverhältnisse der Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erzielt werden.

Duktor: Der Duktor ist eine Walze im Farbwerk, die Farbe aus dem Farbkasten aufnimmt und sie auf die übrigen Walzen des Farbwerks überträgt.

Dummy: Unbedrucktes Probeexemplar eines fertigen Druckerzeugnises, in der Regel manuell angefertigt.

Duplex: Ein Graustufenbild, das mit zwei Druckfarben statt mit einer gedruckt wird. Will man feine Details in einem Schwarzweißbild wiedergeben, es weicher zeichnen oder in einem anderen Ton als Tiefschwarz wieder gegeben, arbeitet man mit Duplex. In der Regel druckt man mit Schwarz und einer Schmuckfarbe.

Ebene: Eine Funktion in Bildbearbeitungprogrammen, mit der verschiedene Teile des Bildes in überlagerten Ebenen auseinander gehalten werden können, bis sie fertig bearbeitet sind. Nützlich bei Grafiken mit mehreren Bestandteilen, etwa Bild und Text oder Motiven mit Schatten.

Gummituch: Wird auf den Gummituchzylinder einer Offsetmaschine gespannt und überträgt Farbe von der Druckplatte auf das Papier. Muss wegen Defekt und Verschleiß regelmäßig erneuert werden.

Kontrollstreifen: Spezielle Messfelder, die in das Ausschießschema eingefügt und gedruckt werden. Anhand der verschiedenen Felder prüft man die Parameter für die Druckqualität.

LAB-Farbraum: Der CIE Lab-Farbraum basiert auf drei Werten. Dem L-Wert der für die Helligkeit steht, sowie dem a-Wert und dem b-Wert, welche den Farbort bestimmen. Im Lab-Farbraum können alle, vom Menschen wahrnehmbaren Töne abgebildet werden. Er wird auch als geräteunabhängiger Farbraum bezeichnet und kommt daher ohne Farbprofile aus.

MPEG: Motion Picture Expert Group. Stellt einen definierten Standard für die Speicherung von bewegten Bildern dar. Hierbei wird nicht jedes Bild komplett neu abgespeichert, sondern lediglich der Unterschied zum jeweils vorhergehenden. In gewissen Abständen oder bei Szenenwechseln werden Zwischenbilder dann wieder komplett beschrieben.

Normlicht: Mit speziellen Leuchtmitteln erzeugtes Licht, dessen spektrale Zusammensatzung exakt bestimmt ist, und somit die Voraussetzung bietet, farbige Objekte wie z.B. einen Druck mit einem Original bzw. einem Andruck objektiv miteinander zu vergleichen. Man unterscheidet Normlicht D65 für Aufsichtsvorlagen und Normlicht D50 für Durchsichtsvorlagen, wobei die beiden Ziffern 65 bzw. 50 für die um 2 Stellen gekürzte Farbtemperatur in Kelvin stehen. (6500 bzw. 5000 Kelvin).

Photoshop: Bildbearbeitungsprogramm von Adobe, heute sehr verbreitet.

Puder: Dass zwischen die bedruckten Bögen gestäubt wird, damit der Druck nicht auf den darüber liegenden Bogen abfärbt.

Punktzuwachs: Maß für die Größenänderung eines Rasterpunktes auf dem Weg vom Film zum fertigen Druck. Wird in Prozent gemessen.

Quark Xpress - InDesign: Verbreitetes Layoutprogramm.

Satzspiegel: Die Fläche innerhalb der Seitenränder, in der normalerweise der Seiteninhalt untergebracht wird.

Serifen: An und Abstriche an Antiquaschriften, zum Beispiel Times.

Subtraktive Farbmischung: Die subtraktive Farbmischung der Körperfarben ist der additiven Farbmischung der Lichtfarben genau entgegengesetzt. Die Sekundärfarben Magenta, Gelb und Cyan der subtraktiven Farbmischung entsprechen den Primärfarben der additiven Farbmischung, wie die Tabelle der Mischergebnisse zeigt. Die Mischung von zwei Primärfarben erzeugt Sekundärfarben. Die Mischungvon zwei Sekundärfarben führt wiederum zu Primärfarben. Mischt man die sekundären Grundfarben in gleichen Anteilen erhält man die Körperfarbe Schwarz. Aus Sekundärfarben erzeugte Farben sind immer dunkler als ihre Ausgangsfarben.

Überfüllen: Dabei wird ein Objekt gegenüber einem anderen vergrößert, so dass es das andere überlappt. Dadurch sollten Passerungenauigkeiten im Druck vermieden werden.